
Das Wetter in den Bergen kann sich innerhalb weniger Minuten ändern und ein sonniger Tag kann schnell zu einem Kampf um die Sicherheit werden. Das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren und die Situation rational zu beurteilen. Das Vorgehen hängt davon ab, welche Art von Wetterverschlechterung Sie erwischt.
1. Sturm und Blitz (Höchstes Risiko)
Ein Sturm in den Bergen ist extrem gefährlich. Wenn Sie Donner hören, kann der Sturm bereits nah genug sein, um Sie vom Blitz zu treffen.
- Sofort absteigen: Verlassen Sie die Grate, Gipfel und offene Flächen. Versuchen Sie, so schnell wie möglich ins Tal zu gelangen oder zumindest unter die Höhe des Grates.
- Legen Sie Metallgegenstände ab: Wanderstöcke, Pickel, Karabiner und ebenfalls das Mobiltelefon in den Rucksack und legen Sie es mindestens ein paar Meter von sich entfernt ab.
- Vermeiden Sie Fallen: Verstecken Sie sich niemals unter einsamen Bäumen, unter überhängenden Felsvorsprüngen (Blitze können überspringen) oder in der Nähe von Wasserläufen. Via Ferrata (gesicherte Wege) mit Metallseilen sind während eines Gewitters eine tödliche Falle – verlassen Sie sie sofort.
- Nehmen Sie die „Sturmposition“ ein: Wenn Sie nicht rechtzeitig entkommen können und das Gewitter direkt über Ihnen ist, suchen Sie eine Vertiefung (jedoch nicht mit Wasser geflutet). Klemmen Sie sich, stellen Sie die Beine dicht aneinander, wickeln Sie die Hände um die Knie und neigen Sie den Kopf. Ideal ist es, sich auf einen trockenen Rucksack oder eine Isomatte zu stützen. Wenn Sie in einer Gruppe sind, verteilen Sie sich mindestens 3 bis 5 Meter voneinander.
2. Dichte Nebel und Orientierungsverlust (Weißes Dunkel)
Sichtverlust ist die häufigste Ursache für das Verirren und nachfolgende Stürze in exponiertes Gelände.
- Anhalten: Wenn Sie das nächste Wanderwegzeichen nicht sehen, gehen Sie nicht blind weiter.
- Standort prüfen: Verwenden Sie GPS im Handy und Offline-Karten (z.B. Mapy.cz).
- Rückkehr auf eigenen Spuren: Wenn Sie kein GPS haben, gehen Sie exakt denselben Weg zurück, den Sie gekommen sind, bis Sie das letzte bekannte Zeichen finden.
- Wenn Sie nicht wissen, wohin, čakajte: Wenn Sie úplne dezorientovaní und Gefahr eines ád aus dem ázu, ist es čnejšie zu bleiben am Ort, sich in trockenes zu kleiden und auf Aufklärung zu warten, ggf. Hilfe rufen.
3. Starke Abkühlung, Regen und Wind
Hohe Bergumgebung kann auch im Sommer Temperaturen nahe Null bringen. In Kombination mit starkem Wind und nasser Kleidung droht sehr schnelles Unterkühlung (Hypothermie).
- Kleiden Sie sich, bevor Sie nass werden: Warten Sie nicht. Sobald es zu regnen oder zu wehen beginnt, ziehen Sie eine wasserdichte und winddichte Schicht an.
- Finden Sie Windschutz: Verstecken Sie sich hinter einem großen Felsblock, in einem Wald oder in einer Berghütte. Der Wind senkt die gefühlte Temperatur drastisch.
- Energie erhalten: Essen Sie schnelle Zucker. Wenn Sie an Ort und Stelle stehen müssen, bewegen Sie die Finger, trampeln Sie – Muskelarbeit erzeugt Wärme.
Wann und wie man Hilfe ruft
| Situation | Was zu tun |
|---|---|
| Slowakei (Berge) | Rufen Sie 18 300 (Bergrettungsdienst). |
| Beste Methode | Verwenden Sie die HZS‑App (sendet den GPS‑Standort). |
| Ausland / Kein HZS-Signal | Rufen Sie die universelle Nummer an 112. |
| Vollständig ohne Signal | Versuchen Sie, eine Notfall‑SMS zu senden. |
Goldene Regel der Berge: Die beste Reaktion auf schlechtes Wetter ist Prävention. Schauen Sie immer vor der Tour das Radar und die detaillierte Vorhersage (z. B. SHMÚ, Meteoblue). Im Sommer brechen Sie früh am Morgen auf, weil Gewitter am häufigsten am Nachmittag auftreten. Zu wissen, wann man umkehren und den Gipfel aufgeben muss, ist ein Zeichen eines erfahrenen Wanderers.
Wie funktioniert die HZS-App?
Die Anwendung dient als umfassendes Rettungswerkzeug. Die Schaltfläche „Hilfe anfordern“ sendet automatisch Ihre genaue GPS-Position, den Batteriestatus und Gesundheitsinformationen an den Betreiber und wählt gleichzeitig die Nummer 18 300. Im Falle eines schwachen Signals können Sie den Chat nutzen oder ein Foto der Verletzung senden. Die Anwendung enthält außerdem die Funktion „Schutzengel“ (virtuelles Wanderbuch) und eine Karte der nächstgelegenen Defibrillatoren (AED).
Beste Offline-Karten für Wanderungen
Google Maps sind im Wald oft unbrauchbar. Für sicheres Wandern empfehlen wir:
- Mapy.cz (Eindeutiger Sieger): Detaillierte Wanderkarte, funktioniert 100 % offline nach dem Herunterladen der Karte.
- Organic Maps: Open-source aplikácia, šetrí batériu, funktioniert hervorragend offline.
- Locus Map: Professionelles Werkzeug für fortgeschrittene Bergsteiger.
Empfehlung aus der Praxis: Karten immer offline herunterladen, wenn Sie zu Hause über WLAN sind und zur Sicherheit eine geladene Powerbank mitnehmen. Das Telefon, das in den Bergen ständig nach Signal sucht, entlädt den Akku viel schneller.

Das Straßenverkehrsgesetz (Nr. 8/2009 Slg.) teilt Kollisionen auf Straßen in zwei Kategorien ein: Verkehrsunfall und Schadensereignis. Von dieser Einteilung hängen alle Ihre weiteren Pflichten ab, insbesondere ob Sie die Polizei rufen müssen.
Wann handelt es sich um einen Verkehrsunfall (Polizei MÜSSEN Sie rufen)
Ein Ereignis wird gesetzlich als Verkehrsunfall eingestuft, wenn mindestens eine der folgenden Situationen eintritt:
- Jemand wurde verletzt oder getötet.
- Mit dem anderen Beteiligten können Sie sich nicht einigen darüber, wer den Schaden verursacht hat.
- Einer der Fahrer steht unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder hat sich geweigert, einen Atemalkoholtest zu machen.
- Die Straße oder eine öffentliche Einrichtung wurde beschädigt (z. B. zerstörte Leitplanken, umgeworfene Ampel).
- Es sind gefährliche Stoffe ausgetreten.
- Einer der Beteiligten weigerte sich, seine Identität nachzuweisen, oder floh vom Ort.
Was sind Ihre Pflichten:
- Halten Sie das Fahrzeug an und sichern Sie die Unfallstelle (Warndreieck, Warnweste, Warnblinklicht).
- Leisten Sie Erste Hilfe und rufen Sie den Rettungsdienst (112 oder 155).
- Rufen Sie die Polizei (158) und bleiben Sie an der Unfallstelle.
- Bewegen Sie die Fahrzeuge nicht. Wenn Sie sie verschieben müssen, markieren Sie ihre Position detailliert markieren Sie ihre Position (Kreide, Spray, Fotos).
- Verzichten Sie auf Alkohol oder Medikamente, bis der Vorfall untersucht ist.
Wann es sich um einen Schadensfall handelt (Polizei NICHT rufen)
Wenn niemand verletzt wurde, die Beteiligten keinen Alkohol getrunken haben, kein öffentliches Eigentum beschädigt wurde und Sie sich eindeutig auf den Verursacher geeinigt haben, handelt es sich um ein Schadensereignis. In diesem Fall müssen Sie die Polizei nicht rufen.
Was sind Ihre Pflichten:
- Sichern Sie die Unfallstelle (Warnweste, Warndreieck).
- Füllen Sie die Unfallbericht aus. Zeichnen Sie die Situation detailliert, markieren Sie den Verursacher klar und unterschreiben Sie beide.
- Tauschen Sie die Daten aus. Notieren Sie sich Personalausweis, Führerschein und Daten der Kfz-Haftpflichtversicherung (Vertragsnummer). Wenn Sie Eigentum einer dritten Person beschädigt haben, die nicht anwesend ist, müssen Sie diese unverzüglich informieren.
- Dokumentieren Sie die Schäden (Fotos aus mehreren Blickwinkeln).
- Beseitigen Sie das Hindernis, um den Verkehr nicht zu blockieren.
Weitere Schritte gegenüber der Versicherung
- Verursacher: Muss seiner Versicherung (Haftpflicht) den Schaden innerhalb von 15 Tagen (in der Slowakei) oder innerhalb von 30 Tagen (im Ausland) melden.
- Geschädigter: Macht seinen Anspruch bei der Versicherung des Verursachers geltend, legt den Unfallbericht und die Fotodokumentation vor.
Pflichtdokumente im Auto
- Führerschein: Gültig und mit entsprechender Berechtigung.
- Personalausweis oder Reisepass: Zur Identitätsüberprüfung.
- Zulassungsbescheinigung (Teil I): „Kleiner Fahrzeugschein“.
- Grüne Karte: Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung. Ab Januar 2025 können Sie sie auch in elektronischer Form vorlegen (PDF auf dem Smartphone).
Dokumente nur für bestimmte Gruppen:
- Fahrer über 65 Jahre: Nachweis der gesundheitlichen Eignung.
- Professionelle Fahrer: Nachweis der psychischen Eignung und Fahrerqualifikationskarte.
Was Sie im Auto nicht mitführen müssen (oder nicht dürfen):
- Großer Fahrzeugschein: Gehört nicht ins Auto und darf nicht bei sich geführt werden (gehört zu Hause in die Schublade).
- STK- und EK-Protokolle: Die Papierkarten sind abgeschafft, die Polizei überprüft die Gültigkeit elektronisch über das Kennzeichen.
Wie verhält man sich bei einem Anruf auf der Notrufnummer
Bei einem Anruf auf der Notrufnummer ist es entscheidend, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der Operator am anderen Ende ist ein geschulter Profi und wird Sie Schritt für Schritt anleiten. Ihre Aufgabe ist es, nicht in Panik zu geraten und so verständlich wie möglich auf die Fragen zu antworten.
1. Wählen Sie die richtige Nummer: 155 oder 112?
- Rufen Sie 155 (Rettungsdienst): Wenn es sich ausschließlich um ein gesundheitliches Problem handelt (Herzinfarkt, Bewusstlosigkeit, schwere Verletzung, Erstickung). Sie erreichen direkt den medizinischen Operator und sparen so Sekunden.
- Rufen Sie 112 (Integriertes Rettungssystem) an: Bei einem Verkehrsunfall, Brand oder einer Situation, in der Sie neben dem Rettungswagen auch Polizei oder Feuerwehr benötigen.
2. Was Sie dem Operator sagen müssen
Weichen Sie nicht vom Thema ab und antworten Sie immer genau auf das, was gefragt wird:
- WO ist es passiert: In der Ortschaft geben Sie Straße und Nummer an, in den Bergen den Weg, Kilometerstein oder Orientierungspunkte (Brücken, Tankstellen).
- Was genau ist passiert: Beschreiben Sie die Situation kurz (z.B. „Kollision zweier Autos“, „Herr ist zusammengebrochen und atmet nicht“).
- WEM ist es passiert: Geben Sie die Anzahl der Verletzten, deren Zustand (Bewusstsein, Atmung, Blutung), Alter und Geschlecht an.
- WER ruft an: Ihren Namen und Telefonnummer für den Rückruf.
3. Grundsätze der Kommunikation während des Anrufs
- Aktivieren Sie die Freisprecheinrichtung: Sie haben dann die Hände frei, um Erste Hilfe zu leisten.
- Hören Sie auf die Anweisungen des Operators: Der Operator wird Sie anleiten, wie Sie Blutungen stoppen oder wiederbeleben können, bis der Krankenwagen eintrifft.
- Keine Angst, dass Sie aufhalten: Während der Operator mit Ihnen spricht, ist der Krankenwagen bereits unterwegs. Die Daten werden gleichzeitig an die Besatzung gesendet.
- Legen Sie niemals zuerst auf: Der Operator beendet das Gespräch erst, wenn er alle notwendigen Informationen hat.
4. Was tun ohne GSM-Signal?
- Notruf 112: Versuchen Sie, sie auch ohne Signal Ihres Betreibers anzurufen (das Telefon nutzt das Netz eines anderen Betreibers). Versuchen Sie, das Handy neu zu starten und wählen Sie "Notruf".
- HZS-App: Drücken Sie die Taste, um Hilfe zu rufen. Die App sendet eine Notfall-SMS mit GPS-Standort, die auch bei minimalem Signal durchkommt.
- Bewegung: Wenn es die Situation erlaubt, begeben Sie sich höher zum Kamm oder auf eine offene Fläche.
5. HZS-App
- Webá stránka aplikácie: https://app.hzs.sk/
Alpines Notsignal
Wenn die Technik versagt, verwenden Sie ein akustisches (Pfeife, Schrei) oder Lichtsignal: 6-mal pro Minute (alle 10 Sekunden), dann 1 Minute Pause. Die Antwort der Retter ist 3-mal pro Minute.

Wichtigster Grundsatz zum Schluss
Die beste Rettung ohne Signal beginnt schon vor der Tour. Geben Sie immer jemandem Ihre Route und die voraussichtliche Rückkehrzeit bekannt. Wenn Sie sich nicht melden, alarmieren Ihre Angehörigen die HZS, die dann genau weiß, wo sie Sie suchen muss.
Notaufnahme
Apotheken

Der Inhalt der Wanderapotheke sollte ein Kompromiss zwischen Gewicht und der Fähigkeit sein, die häufigsten Verletzungen und plötzlichen gesundheitlichen Komplikationen zu behandeln.
1. Wundversorgung, Schürfwunden und Blasen
Das ist die absolute Grundlage. In den Bergen kann man sich leicht an Felsen kratzen oder Blasen von den Schuhen bekommen.




- Klassische Pflaster: Verschiedene Größen, idealerweise wasserfest und elastisch, plus Pflaster in der Rolle zur Fixierung.
2. Fixierung und Unterstützung (Verstauchungen und Brüche)




3. Grundmedikamente (rezeptfrei)
- Gegen Schmerzen und Entzündungen: Ibuprofen (Ibalgin) bei Entzündungen, Paracetamol (Paralen) bei Fieber. Ein paar Tabletten in der Blisterpackung reichen.
- Gegen Durchfall: Loperamid (Imodium) oder Aktivkohle.
- Antihistaminika: Gegen allergische Reaktionen (Tabletten) und Gel gegen Insektenstiche (Fenistil).
- Augentropfen: Zum Ausspülen von Staub, Pollen oder Insekten aus dem Auge.
4. Werkzeuge und Zubehör
- Isothermische Folie: Absolute Notwendigkeit! Verhindert Unterkühlung des Verletzten beim Warten auf Hilfe.
- Schere und Pinzette: Kleine Edelstahlschere mit stumpfer Spitze und metallene Pinzette für Splitter oder Zecken.
- Sicherheitsnadeln: Zur schnellen Fixierung eines Tuchs oder zerrissener Kleidung.
- Einweghandschuhe: Mindestens 1–2 Paare (Nitril) für hygienischen Schutz bei der Versorgung einer anderen Person.
Wichtige Grundsätze zum Schluss
- Wasserfestigkeit: Alles in einem wasserdichten Behälter aufbewahren (z.B. feste Zip-Lock-Tüte). Ein feuchter Verband und verdorbene Medikamente sind im Gelände nutzlos.
- Regelmäßige Kontrolle: Vor jeder Saison die Verfallsdaten der Medikamente prüfen und verbrauchte Pflaster auffüllen.
- Wissen: Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung ist nur so gut wie Ihre Kenntnisse in Erster Hilfe. Wiederholen Sie vor der Tour die Grundlagen der Wundversorgung.
- Personalisierung: Vergessen Sie nicht Ihre spezifischen Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen (Blutdruck, Diabetes, Asthmaspray, Epipen).
Wie man eine Zecke richtig entfernt

- Bereiten Sie die richtigen Werkzeuge vor: Verwenden Sie eine dünne Pinzette, spezielle Zeckenzange, Haken oder eine Karte zum Entfernen von Zecken.
- Fassen Sie die Zecke richtig an: Erfassen Sie sie so nah wie möglich an der Hautoberfläche, idealerweise am Kopf, nicht am Hinterleib.
- Ziehen Sie langsam und gerade: Ziehen Sie die Zecke mit einer gleichmäßigen und ruhigen Bewegung senkrecht nach oben heraus.
- Überprüfen Sie die Wunde: Wenn der Kopf in der Haut stecken geblieben ist, verzweifeln Sie nicht, der Körper kommt damit wie mit einem Splitter zurecht.
- Desinfizieren Sie die Stelle: Reinigen Sie die Wunde und die Hände mit Alkohol, Jodtinktur oder Seife.
- Entsorgen Sie die Zecke sicher: Spülen Sie sie weg oder wickeln Sie sie in Klebeband. Drücken Sie sie niemals mit bloßen Fingern aus.
Was Sie auf keinen Fall TUN sollten (häufige Mythen)
- Nicht drehen: Die Zecke hat kein Gewinde, es besteht die Gefahr, dass sie abreißt.
- Verwenden Sie kein Öl, keine Salbe und keinen Nagellack: Das Ersticken der Zecke führt dazu, dass sie den Mageninhalt (und mögliche Infektionen) in Ihr Blut erbricht.
Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
Beobachten Sie die Bissstelle 30 Tage lang. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Folgendes auftritt:
- Erythema migrans: Červená škvrna, ktorá sa zväčšuje a v strede bledne (vyzerá ako terč).
- Grippeähnliche Symptome: Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen.
Tipp: Notieren Sie sich das Datum, an dem Sie die Zecke gefunden haben. Der Arzt wird diese Information bei eventuellen Symptomen zu schätzen wissen.
Durch Zecken übertragene Krankheiten
1. Frühsommer-Meningoenzephalitis (Impfung EXISTIERT)
Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die das Gehirn angreift. Die Impfung ist der beste Schutz. Das Grundschema besteht aus drei Dosen (idealerweise im Winter beginnen). Eine Auffrischung ist nach 3 Jahren und danach alle 3 – 5 Jahre erforderlich.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) äußert sich am häufigsten als zweiphasige Erkrankung, die 7 bis 14 Tage nach der Infektion das zentrale Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Lyme-Borreliose verursacht das FSME-Virus keinen typischen roten Fleck auf der Haut. Die Übertragung erfolgt entweder durch den Stich einer Zecke oder durch den Verzehr von nicht pasteurisierten Milchprodukten (insbesondere Schaf- und Ziegenmilchprodukten).
1. Phase – „Grippeartig“ (dauert 2 bis 6 Tage)
Nach der Inkubationszeit treten Symptome auf, die einer gewöhnlichen Virusinfektion ähneln. Viele Patienten ahnen in dieser Phase nicht, dass es sich um eine Enzephalitis handelt:
- Erhöhte Temperatur bis Fieber
- Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen
- Ausgeprägte Müdigkeit und Schwäche
- Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Erbrechen
Nach dieser Phase tritt in der Regel eine Phase scheinbarer Ruhe (ohne Symptome) ein, die 1 bis 20 Tage dauert. Bei manchen Menschen heilt die Krankheit an diesem Punkt vollständig aus.
2. Phase – Neurologische (Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute)
Wenn das Virus in das Nervensystem eindringt, beginnt die zweite, viel schwerwiegendere Phase mit hohem Fieber:
- Plötzliche und unerträgliche Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit (Unfähigkeit, den Kopf so zu beugen, dass das Kinn die Brust berührt)
- Lichtscheu (Überempfindlichkeit gegenüber Licht) und Erbrechen
- Schwindel, Zittern, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen
- Desorientierung, Gedächtnisstörungen und Verwirrtheit
- Lähmung der Muskeln, insbesondere im Gesichtsbereich oder an den oberen Gliedmaßen
2. Lyme-Borreliose (Impfung EXISTIERT NICHT)
Bakterielle Erkrankung, gegen die es bisher keinen Impfstoff gibt. Die gute Nachricht ist, dass sie bei frühzeitiger Erkennung erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden kann. Der einzige Schutz ist die Vorbeugung. Die Lyme-Borreliose zeigt sich meist 1 bis 4 Wochen nach dem Zeckenstich. Das wichtigste Warnsignal ist ein sich vergrößernder roter Fleck mit blasser Mitte (Erythema migrans). Begleitsymptome sind allgemeine Müdigkeit, Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen. Eine frühe Behandlung mit Antibiotika ist entscheidend.
So erstellen Sie einen "undurchdringlichen" Schild
1. Kleidung (Mechanische Barriere)
- Tragen Sie helle Farben (Sie sehen die Zecke eher).
- Lange Ärmel und lange Hosen sind das A und O.
- Trick: Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken – die Zecke gelangt nicht unter sie an Ihre Haut.
2. Richtige Chemie
- Repellentien für die Haut: Suchen Sie nach DEET (mindestens 20-30 %) oder Icaridin.
- Permethrin für Kleidung: Nicht auf die Haut sprühen, sondern auf Kleidung und Schuhe. Nach dem Trocknen hält es auch ein paar Wäschen und tötet Zecken.
3. Bewegung im Gelände
- Bleiben Sie in der Mitte der Wege. Zecken warten an den Rändern von Wiesen und im Gras (nicht in Baumkronen!).
4. Ritual nach der Rückkehr
- Sofort duschen (wäscht noch nicht festgesaugte Zecken ab).
- Gründliche Kontrolle des Körpers (Achselhöhlen, Leisten, Knie, Bauchnabel, hinter den Ohren).
- Kleidung bei hoher Temperatur in den Trockner geben – trockene Hitze tötet Zecken.

Die Wahl der Versicherung hängt vor allem davon ab, wie oft Sie in die Berge gehen und welche Aktivitäten Sie dort ausüben.
1. Wählen Sie die Gültigkeitsdauer
| Versicherungsart | Richtpreis | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| Tages- / Kurzzeit | ab ca. 0,70 € / Tag | Gelegenheitswanderer, einmalige Wochenendausflüge oder Familien-Skifahren. |
| Jahresversicherung | ab ca. 18 € – 40 € / Jahr | Jeder, der mehr als 3–4 Mal pro Jahr in die Berge geht. Sie lohnt sich auch wegen des Komforts (Sie müssen vor jeder Tour nicht daran denken). |
2. Vergleich der Ansätze slowakischer Versicherungen
In der Slowakei bieten die meisten relevanten Anbieter (Allianz, Union, Generali, Uniqa, Kooperativa und andere) eine Bergversicherung an, jedoch unterscheiden sich ihre Angebote in Details und Limits:
Allianz – Die universellste Basis
- Vorteile: Preis ab ca. 0,70 € pro Tag. Sehr günstige Bedingungen auch für Senioren über 70 Jahre (wo andere Versicherungen den Schutz oft einschränken oder ausschließen).
- Limits: Die Standardabdeckung der Kosten für einen Einsatz der HZS liegt bei etwa 16.600 €, was für die slowakischen Berge in der Regel ausreicht.
Union – Am besten für Versicherte und schnelle Einkäufe
- Vorteile: Wenn Sie bei der Union auch krankenversichert sind, erhalten Sie einen Rabatt auf die Bergversicherung (oft bis zu 50 %). Sie bieten auch günstige Rabatte für Studenten (ISIC) und junge Leute unter 26 Jahren. Einfacher Abschluss auch per SMS vor Beginn der Wanderung.
- Pakete: Möglichkeit, von der reinen Basisabdeckung der HZS bis zu Paketen mit Unfallversicherung und Gepäckversicherung zu wählen.
Generali – Vorteilhaft für Gruppen und Skifahrer
- Vorteile: Das Basispaket (ab ca. 0,80 €/Tag) deckt nicht nur Wandern, sondern auch normales Freizeitskilaufen und Langlauf auf markierten Loipen. Sie gewähren einen Rabatt, wenn Sie mehrere Personen (Familie oder Gruppe) gleichzeitig versichern.
- Extrem-Paket: Ein klar getrenntes Paket für riskantere Sportarten gegen Aufpreis.
Mitgliedschaft im Alpenverein (Alternative für Aktive)
- Vorteile: Wenn Sie Skitourengehen, Klettern, Freeriden betreiben oder oft auch in die Alpen und die Tatra fahren, erwägen Sie eine Jahresmitgliedschaft im österreichischen Alpenverein. Im Mitgliedsbeitrag (ca. 70 €/Jahr) sind eine weltweite Bergrettungsversicherung mit hohen Deckungssummen (einschließlich Extremsportarten) und Ermäßigungen auf Berghütten enthalten.
3. Worauf Sie achten sollten (Ausschlüsse der Versicherung)
Die Versicherung kann die Erstattung eines HZS-Einsatzes ablehnen oder kürzen, wenn Sie die grundlegenden Regeln verletzen. Die häufigsten Ausschlüsse:
- Alkohol und Rauschmittel: Wenn Sie in der Hütte drei Biere trinken und sich beim Abstieg das Bein brechen, übernimmt die Versicherung den Einsatz nicht.
- Missachtung der Anweisungen der HZS: Bewegung auf gesperrten Wegen (z. B. während der Wintersperre in der Tatra oder bei ausgesprochener Lawinenwarnung).
- Extremsportarten im Basispaket: Skitourengehen, Klettern, Klettersteige (ab einer bestimmten Schwierigkeit), Paragliding oder Fahren abseits der Pisten (Freeride) erfordern eine Zusatzversicherung für Risiko-/Extremsportarten. Im Basispaket sind sie nicht abgedeckt.
Unsere Empfehlung
Wenn Sie regelmäßig in die Berge gehen (zumindest ein paar Mal im Jahr), ist die vernünftigste Wahl eine ganzjährige Versicherung für die slowakischen Berge. Sie kostet etwa 20 Euro pro Jahr, gilt automatisch bei jedem Ausflug und Sie müssen vor jeder Tour nicht an das Senden einer SMS denken. Wenn Sie auch Klettersteige oder Skitouren planen, prüfen Sie, ob der jeweilige Tarif diese abdeckt, oder wählen Sie gegebenenfalls die Version "Extrem" / Risikosportarten.
Allgemein gilt, dass das Entzünden von Feuern in der Natur verboten ist. Dafür sind öffentliche Feuerstellen und Zeltplätze bestimmt. Die Menschen entzünden jedoch oft selbst Feuer auf eigene Gefahr. Daher ist es angebracht, einige Sicherheitshinweise zu erwähnen. Entzünden Sie niemals Feuer in Nationalparks und Landschaftsschutzgebieten – dies ist gesetzlich verboten und für solches Verhalten drohen hohe Geldstrafen. Im Falle eines entstandenen Brandes würden wir eine große Menge seltener Fauna und Flora gefährden.
Wenn wir uns bereits entschieden haben, in der Natur ein Feuer zu entzünden, beachten wir diese Grundsätze:
- Der Ort, an dem wir die Feuerstelle anlegen, sollte gereinigt werden (entfernen Sie trockene Blätter, Nadeln und Äste).
- Die Feuerstelle sollte mit Steinen umrandet sein. Wir umranden sie, damit glühende Kohlen nicht aus der Feuerstelle rollen.
- Entzünden Sie kein Feuer an extrem trockenen Orten und ohne Zugang zu Wasser.
- Halten Sie immer ausreichend Wasser zum Löschen bereit. Am besten ist es, wenn sich in der Nähe ein Bach, Fluss oder eine Quelle befindet.
- Lassen Sie ein Feuer niemals unbeaufsichtigt!
- Nach dem Ende die Feuerstelle gründlich mit Wasser übergießen. Bevor wir sie verlassen, überzeugen wir uns gründlich, dass sie nicht mehr raucht und die Asche kalt ist.

Prävention und Bewegung im Wald
Erhöhte Wachsamkeit hilft besonders am Morgen, am Abend und in der Nacht, wenn Bären aktiver sind, ebenso tagsüber in dichtem Bewuchs. Es ist nützlich, die Zeichen der Anwesenheit eines Bären zu erkennen, wie zum Beispiel Spuren, die er hinterlässt.
Zur Erhöhung der Sicherheit können Sie sich Abwehrspray gegen Bären mit Capsaicin-Gehalt besorgen. Bei der Auswahl sind die Sprühweite (die hochwertigsten Sprays können Ziele bis zu 10 Meter erreichen), der Inhalt und die Sprühdauer entscheidend. Wenn die Situation Sie dazu zwingt, das Spray zu verwenden, achten Sie auf die Windrichtung, damit die Substanz nicht in Ihre Augen und Ihren Mund gelangt.
Zwei Arten von Angriffen
Es kann passieren, dass Sie einen Bären überraschen – zum Beispiel, wenn der Wind nicht von Ihnen zu ihm weht und er Sie nicht rechtzeitig bemerkt. Je näher Sie dem Bären sind und je später er Sie bemerkt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit defensiven Verhaltens. Ein Bär in Selbstverteidigung betrachtet Sie als Bedrohung für sich selbst oder seine Jungen. Manchmal macht er nur einen warnenden Ausfall, um den Menschen zu vertreiben. Meistens endet ein solcher Ausfall, bevor es zu physischem Kontakt kommt.
1. Wie man sich verhält, wenn der Bär uns noch nicht bemerkt hat
- Bewahren Sie Ruhe und beurteilen Sie die Situation aufmerksam.
- Wenn der Bär Sie nicht bemerkt hat, kehren Sie ruhig und leise zurück in die Richtung, aus der Sie gekommen sind. Beobachten Sie dabei ständig sein Verhalten.
- Versuchen Sie, ihm genügend Platz und einen freien Fluchtweg zu lassen.
- In dieser Situation machen Sie keine Geräusche, sprechen Sie nicht und schreien Sie nicht.
- Nähern Sie sich dem Bären niemals.
2. Wenn der Bär Sie bemerkt hat, sich aber nicht nähert
- Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht weg – eine heftige Bewegung kann ihn zur Verfolgung provozieren.
- Wenn es sich auf die Hinterbeine stellt, versucht es, Sie besser mit Geruch und Sicht zu erkennen. Lassen Sie es wissen, dass Sie ein Mensch sind – sprechen Sie mit ruhiger, tieferer Stimme zu ihm und winken Sie langsam mit den Armen (vermeiden Sie ruckartige Bewegungen über dem Kopf).
- Versuchen Sie, langsam rückwärts zu gehen und den Abstand zwischen Ihnen und dem Bären kontinuierlich zu vergrößern.
- Wenn der Bär Sie bemerkt hat und kein Interesse zeigt, nutzen Sie die Gelegenheit und gehen Sie langsam weg.
3. Wenn sich der Bär Ihnen nähert
- Bleiben Sie stehen. Ein tatsächlicher Angriff kommt nur selten vor.
- Wenn Sie in einer Gruppe sind, halten Sie sich dicht beieinander – die Gruppe wirkt optisch größer und gefährlicher.
- Laufen Sie nicht weg, es sei denn, Sie sind sich hundertprozentig sicher, dass ein sicherer Unterschlupf buchstäblich in Reichweite ist. Ein Bär erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h und überholt mühelos selbst einen professionellen Sprinter.
- Das Klettern auf einen Baum kann nur helfen, wenn Sie es schaffen, mindestens 4 Meter über dem Boden zu sein. Denken Sie jedoch daran, dass junge Bären sehr gut auf Bäume klettern können.

4. Wenn ein Bär aus Selbstverteidigung angreift
- Die meisten Angriffe sind Warnungen – der Bär will Sie einschüchtern und stoppt oder dreht oft kurz vor dem physischen Kontakt um.
- Spielen Sie sich tot: Wenn es bei einem Verteidigungsangriff zu direktem Kontakt kommt, legen Sie sich sofort auf den Bauch.
- Schützen Sie Ihre lebenswichtigen Organe: Verschränken Sie die Handflächen fest hinter dem Nacken und schützen Sie mit den Ellbogen Gesicht und Kopf. Der Rucksack auf dem Rücken dient als ausgezeichneter Schutz für die Wirbelsäule.
- Spreizen Sie die Beine: So erschweren Sie es dem Bären, Sie mit der Pfote auf den Rücken zu drehen. Wenn es ihm gelingt, rollen Sie sich sofort wieder auf den Bauch.
- Bleiben Sie regungslos: Der Bär geht normalerweise weg, sobald er merkt, dass Sie keine Bedrohung für ihn darstellen. Stehen Sie nicht sofort auf, wenn der Angriff aufhört – er könnte noch in der Nähe sein. Warten Sie einige Minuten in völliger Stille, bis Sie sicher sind, dass er gegangen ist.
Lehrreiches interaktives Spiel
Ordnen Sie die Bilder einander sinnvoll zu
Fragen
Antworten
Quellen und weitere Informationen: www.medvede.sk
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Foto:Kreuzotter | Autor:BennyTrapp | Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ein Biss einer Kreuzotter (unserer einzigen Giftschlange) erfordert sofortige ärztliche Hilfe, aber in erster Linie ist es wichtig, nicht in Panik zu geraten. Für einen gesunden Erwachsenen ist ein Biss selten tödlich, aber für Kinder, ältere Menschen, Personen mit schwachem Herzen oder Allergiker stellt er ein ernstes Risiko dar.
Hier sind die genauen Schritte, wie Sie vorgehen sollten und was Sie im Gegenteil vermeiden sollten.
Zur Verringerung des Risikos einer Begegnung mit der Kreuzotter gehört auch, dass man sich nur auf markierten Wanderwegen bewegt. Kreuzottern sonnen sich tagsüber gerne. Wenn uns eine Kreuzotter gebissen hat, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie auch ihr Gift abgegeben hat. Sollte dies jedoch tatsächlich der Fall sein, erkennen wir es an Symptomen wie Schwellung und Schmerzen an der Bissstelle.
Was unmittelbar nach dem Biss zu tun ist
-
Ruhe bewahren und Bewegung einschränken: Panik, Laufen oder schnelles Gehen beschleunigen den Herzschlag, was dazu führt, dass sich das Gift viel schneller im Blutkreislauf ausbreitet. Der Betroffene sollte sich sofort hinsetzen oder hinlegen.
-
Rufen Sie Hilfe: Rufen Sie sofort den Rettungsdienst unter der Nummer 155 oder die universelle Notrufnummer 112 an.
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Gliedmaße ruhigstellen: Den betroffenen Arm oder das betroffene Bein völlig ruhig halten. Am besten mit einer improvisierten Schiene (wie bei einem Bruch) ruhigstellen und locker hängen lassen. Nicht über Herzhöhe anheben.
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Entfernen Sie enge Gegenstände: Nehmen Sie sofort Ringe, Uhren, Armbänder und enge Kleidung von der verletzten Extremität ab. Die Umgebung der Wunde wird bald stark anschwellen, und diese Gegenstände könnten wie eine Aderpresse wirken.
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Wunde nur leicht abdecken: Wenn Sie einen Verbandskasten haben, können Sie die Wunde leicht mit einem sterilen Gazestück abdecken, damit kein Schmutz hineingelangt. Auf keinen Fall fest verbinden.
Was man NIE tun sollte (gefährliche Mythen)
Bei der Ersten Hilfe nach einem Schlangenbiss werden oft Fehler gemacht, die den Zustand des Patienten erheblich verschlechtern.
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Verwenden Sie kein Tourniquet: Schürzen Sie die Extremität über der Wunde niemals ab. Die Unterbrechung des Blutkreislaufs führt dazu, dass sich das Gift an einer Stelle konzentriert, was zu ausgedehntem Gewebetod (Nekrose) und im schlimmsten Fall bis zur Amputation führen kann.
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Gift nicht mit dem Mund aussaugen: Es ist wirkungslos und extrem gefährlich. Der Retter riskiert, dass das Gift über kleine Wunden in der Mundhöhle in den eigenen Blutkreislauf gelangt, und kann gleichzeitig gefährliche Bakterien in die Wunde einbringen.
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Schneiden Sie die Wunde nicht, brennen Sie sie nicht aus und behandeln Sie sie nicht anderweitig: Auf diese Weise bekommen Sie das Gift nicht heraus, sondern verschlimmern nur die Gewebeschädigung.
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Legen Sie kein Eis auf: Das Kühlen der Wunde wird nicht empfohlen, da es weitere Schäden an der ohnehin empfindlichen Stelle verursachen kann.
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Verabreichen Sie keinen Alkohol und kein Koffein: Kaffee, Energy-Drinks oder Alkohol beschleunigen den Puls oder erweitern die Blutgefäße, wodurch das Gift schneller in den Körper eindringen kann. Geben Sie nur klares Wasser.
Wichtiger Hinweis zum Transport: Wenn Sie sich in schwer zugänglichem Gelände befinden, wohin der Rettungsdienst nicht kommen kann, und Sie sich bewegen müssen, tun Sie dies so ruhig wie möglich. Wenn möglich, lassen Sie sich tragen oder gehen Sie sehr langsam und machen Sie häufige Pausen, damit sich Ihr Puls nicht erhöht.

Foto:Kreuzotter | Autor: Zdeněk Fric | Lizenz: CC BY-SA 3.0








